Archiv der Kategorie Sonstige

Einstellen einer künstlichen Ernährung bei schwerer Alzheimer-Demenz

27.02. 2015

Der Sohn und Betreuer eines 83-jährigen Bewohners einer Altenpflegeeinrichtung bittet das Heim und den behandelnden Hausarzt, die künstliche Ernährung bei seinem Vater einzustellen.

Die Sondenernährung eines Demenzpatienten bedarf einer besonders sorgfältigen Stellung der Indikation in Abhängigkeit vom individuellen Krankheitsstadium. Bei terminaler Demenz ist eine Lebensverlängerung, eine Reduktion von Komplikationen oder eine Besserung der Lebensqualität nicht belegt.

Deutsche und europäische Leitlinien zur Ernährung von geriatrischen Patienten empfehlen bei Patienten mit schwerer Demenz keine Sondenernährung.

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Neue Freibeträge beim Elternunterhalt

Die Leitlinienkommission des Deutschen Familiengerichtstages und die Vertreter der Oberlandesgerichte haben eine Erhöhung der Selbstbehaltssätze zum 01.01.2015 beschlossen.

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Demenz als mögliche Nebenwirkung

17.11.2014

Ein weiterer Grund, warum Tranquilizer nur möglichst kurz genommen werden sollen

Tranquilizer – das sind Psychopharmaka zur Behandlung von Angstzuständen und Schlafstörungen – können das Demenz-Risiko erhöhen. Das berichtet die “Apotheken Umschau” unter Berufung auf Forscher der Universität von Bordeaux.

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Demenzgefahr durch schwaches Herz

24.10.2014

Bluthochdruck gilt eigentlich als Risikofaktor für Demenz. Jetzt stellt sich heraus: Ein hoher Blutdruck im Alter hält geistig fit. Ein niedriger Blutdruck ist im hohen Alter ungünstig für die Hirnleistung – erst recht, wenn eine Herzschwäche vorliegt. Diese überraschende Erkenntnis belegt eine Studie aus den Niederlanden, wie…

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Gehirn-Jogging? Joggen fürs Gehirn!

Inaktivität ist der entscheidende Lebensstilfaktor in Europa, der das Risiko für Demenz erhöht

12.11.2014

Wir altern und unsere Gehirne altern mit. Vor dem drohenden Abbau haben wir alle Angst. Wer etwas vergisst, hat im Hinterkopf oft schon die Sorge, dass das der Anfang einer verhängnisvollen Entwicklung, wie der einer Alzheimererkrankung, sein könnte. Ein gesundes und aktives Leben ist eine gute Voraussetzung dafür, die…..

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Alzheimer: Neue Methode zur Früherkennung

15.10.14

Wird es bald einen einfachen Test geben, mit dem die Alzheimer-Erkrankung möglichst früh diagnostiziert oder sogar vorhergesagt werden kann?

Bislang beruht die Alzheimer-Diagnostik vor allem auf einer ausführlichen Beurteilung der klinischen Symptome und des Verlaufs, neuropsychologischen Untersuchungen, der bild­gebenden Diagnostik mit Kernspin-Tomographie (MRT) und der Untersuchung des Nerven­wassers. An der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) wird nun eine erst kürzlich neu zugelassene Substanz eingesetzt, mit deren Hilfe die Alzheimer-Diagnostik um eine weitere Methode ergänzt wird.

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Alzheimer wächst in 3D-Zellkultur

Montag, 13. Oktober 2014

Boston – US-Forschern ist es gelungen, die Entwicklung von Beta-Amyloiden und Tau-Fibrillen, die wesentlichen pathologischen Merkmale eines Morbus Alzheimer, in einer dreidimensionalen Nervenzellkultur nachzustellen. Ihre Studie in Nature (2014; doi:10.1038 /nature13800) klärt Fragen zur Pathogenese und könnte sich zu einem wertvollen Instrument zur Entdeckung neuer Wirkstoffe erweisen.

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Krankenhäuser auf Demenzkranke vorbereiten

04.09.2014

Der Anteil der über 75-jährigen Patienten in deutschen Krankenhäusern ist seit der Jahrtausendwende von 18 auf 25 Prozent gestiegen. Beinahe jeder Zweite stationär Behandelte (23 Prozent) leidet dabei unter dementieller Erkrankung. Nach Ansicht des BDH Bundesverband Rehabilitation muss die Politik künftig verstärkt dieser Entwicklung Rechnung tragen. Andernfalls sei die stationäre Versorgung Demenzkranker in manchen Fällen gefährdet, weil es an Zeit für Betreuung und spezifischem Wissen im Umgang mit Betroffenen fehle: …..

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Studie sieht Vitamin D-Mangel als Demenzrisiko

Donnerstag, 7. August 2014

Exeter – Senioren mit niedrigen Vitamin D-Konzentrationen hatten in einer prospektiven Beobachtungsstudie in Neurology (Online) ein zweifach erhöhtes Risiko, an einer Demenz oder einem Morbus Alzheimer zu erkranken. Dies muss allerdings nicht bedeuten, dass eine Substitution des „Sonnenhormons“ vor einer Altersdemenz schützt.

Da viele ältere Menschen in den Industrieländern sich wenig im Freien aufhalten, ist ein Vitamin D-Mangel im Alter verbreitet. Zu den möglichen Folgen könnte eine Demenz gehören, vermutet David Llewellyn von der University of Exeter.

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Ethik der Medizintechnik: Der überwachte Patient

Dtsch Arztebl 2014; 111(31-32): A-1360 / B-1172 / C-1116

Medizintechnische Überwachungsmöglichkeiten werfen ethische und rechtliche Fragen auf, insbesondere wenn sie zur Betreuung älterer und kranker Personen genutzt werden. Das Messen von Körperfunktionen hat viel zum Fortschritt in der Medizin beigetragen, denkt man etwa an die Blutdruckmessung für die Diagnose des Bluthochdrucks, die Überwachung von Frühgeborenen oder die Blutzuckerspiegelmessung bei Diabetikern. „Wie alles in der Medizin hat das aber auch Nebenwirkungen“, betonte Prof. Dr. med. Wolfgang Rascher, Direktor der Kinder- und Jugendklinik und Vorsitzender des Klinischen Ethikkomitees des Universitätsklinikums Erlangen, beim Workshop „Der überwachte Patient – Menschenrechte und Ethik der Medizintechnik“….

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Fortschritt bei Alzheimer-Bluttest

04.08.2014

Forscher haben zehn Proteine identifiziert, die stark mit der Prognose der Alzheimer-Demenz assoziiert sind. Das könnte die Entwicklung von Bluttests zur Risikoabschätzung beflügen.

LONDON. In bisherigen Studien hatten sich 26 Proteine im peripheren Blut als potenzielle Biomarker für einen M. Alzheimer herauskristallisiert. Neurologen aus London werteten zusammen mit dem britischen Unternehmen Proteome Sciences, das sich auf Biomarker spezialisiert hat, drei Kohortenstudien aus. …….

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Molekulare Zerreißprobe: Leipziger Physiker eröffnen neue Wege zur Vermessung der Stabilität von Proteinen

04.08.2014

Eine innovative Theorie für das Aufbrechen biomolekularer Bindungen eröffnet neue Wege zur Vermessung der Stabilität und Energetik von Proteinen. Forscher des Instituts für Theoretische Physik der Universität Leipzig haben ihre entsprechenden Erkenntnisse im Fachmagazin “Nature Communications” veröffentlicht.

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Alkohol-Konsum trübt die Erinnerung

1. August 2014

US-Forscher haben entdeckt, dass exzessiver Alkohol-Konsum dem Gedächtnis schadet. Die Zerstörung der kognitiven Fähigkeiten ist offenbar ein schleichender Prozess. Wer sehr viel Alkohol trinkt, muss später mit Gedächtnisstörungen oder sogar mit einer Demenz rechnen.

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Unfall im Heim: Richterin will omnipräsente Pflegefachkräfte

01.08.2014

Das Görlitzer Landgericht verurteilt ein Pflegeheim zu einer Geldstrafe, weil sie eine Bewohnerin der Obhut einer ungelernten Kraft überließen. Das Urteil sorgt für Entsetzen.

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Ist die Demenz auf dem Rückzug?

22.07.2014

Das Risiko, im Alter an Demenz zu erkranken, sinkt in westlichen Ländern wieder. Die Ausbreitung des Leidens wird das allerdings nicht aufhalten können, sagen Experten. Doch der Trend gibt immerhin Anlass zur Hoffnung, dass man der Krankheit mit einem gesunden Lebensstil entgegenwirken kann.

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Rückgang der Alzheimer – Erkrankung in Deutschland – geistige Aktivität schützt

22. Juli 2014

Die Alzheimer’s Association berichtet auf ihrer Konferenz von rückläufigen Erkrankungszahlen der Alzheimer-Demenz in Deutschland. Forscher identifizieren bessere Gesundheitsversorgung und geistige Aktivität als wichtige Vorsorge.

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STUDIE: Apps sind hilfreich für Menschen mit Demenz

21. Juli 2014

In einem Berliner Seniorenwohnheim wurde in einer Pilotstudie erstmalig untersucht, welchen Nutzen Tablet-Anwendungen, wie Quizspiele oder Buchstabenrätsel, in der Beschäftigung und Therapie von demenziell erkrankten Bewohnern haben können.

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Schützt Hypertonie vor Demenz?

17.07.2014

Was nach allgemeiner Auffassung die Entwicklung von Demenz eher beschleunigt, könnte paradoxerweise im hohen Alter die umgekehrte Wirkung haben: Forscher haben jetzt festgestellt, dass Menschen, die erst mit über 80 oder 90 Jahren Bluthochdruck entwickeln, seltener dement werden.

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Intelligente Software unterstützt die häusliche Versorgung von Menschen mit Demenz

16. Juli 2014

So lange wie möglich zu Hause leben – das ist der Wunsch vieler Menschen mit Demenz. Um dies zu ermöglichen, haben Greifswalder Forscher des DZNE ein computergestütztes Verfahren entwickelt, das individuelle Lücken in der Versorgung von Patienten aufdeckt. Wie sie in der Fachzeitschrift International Psychogeriatrics beschreiben, werden auf diese Weise 85 Prozent mehr Versorgungslücken erkannt als bei einer händischen Erfassung.

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Studie empfiehlt Alzheimer-Prävention

Dienstag, 15. Juli 2014

London – Rund ein Drittel aller Alzheimer-Erkrankungen könnte durch modifizierbare Risikofaktoren verursacht werden. Forscher um Sam Norton vom King´s College London berichten in Lancet Neurology über die wichtigsten modifizierbaren Risikofaktoren, die mögliche Ansatzpunkte bilden, um die künftige Neuerkrankungsrate zu senken.

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Pflege von Menschen mit Demenz ist in Heimen doppelt so teuer wie zu Hause

14.07.2014

Gesundheitsökonomen der Universität Witten/Herdecke haben den Pflegeaufwand in acht europäischen Ländern verglichen.

Die Pflege von Menschen mit Demenz ist im Durchschnitt von acht Europäischen Ländern in einem Heim nahezu doppelt so teuer wie die Pflege zu Hause. Dies ist eines der Ergebnisse einer Studie, die eine internationale Forschergruppe im Rahmen eines EU-Projekts durchgeführt hat.

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Neue These zur Alzheimer-Entstehung

10.07.2014

Amyloid im Gehirn gilt als eine Ursache für Alzheimer. Warum aber manche Menschen trotz massiver Ablagerungen von der Demenz verschont bleiben, konnten sich Wissenschaftler bisher nicht erklären. Jetzt gibt es aber eine These.

Von Thomas Müller

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Alzheimer-Patienten müssen nicht zwingend in ein Pflegeheim

Alzheimer-Patienten müssen nicht zwingend in ein Pflegeheim
Berlin (pts013/01.07.2014/14:00)

Die nach dem Psychiater und Neuropathologe Alois Alzheimer benannte neurodegenerative Krankheit Alzheimer-Demenz ist auch heute noch ein gefürchtetes Damoklesschwert, das viele Familien in die Hilflosigkeit führt.

Meist treten die ersten Symptome nach dem 65. Lebensjahr auf; plötzlich werden Elternteile vergesslich oder Großeltern verwirrt. Angehörige stellen sich dann die Frage, wie es weitergeht und hadern mit ihrem Gewissen, wenn sie erkrankte Familienmitglieder zu ihrer eigenen Sicherheit in ein Alten- oder Pflegeheim verbringen müssen.

Die optimale Versorgung zuhause. weiterlesen…..

Alzheimer: Studie sieht Zusammenhang mit Einnahme der von Benzodiazepinen

 

Mittwoch, 10. September 2014

Bordeaux – Die Verordnung von Benzodiazepinen, die bei älteren Menschen häufig zur Behandlung von Schlafstörungen erfolgt, ging in einer Fall-Kontroll-Studie im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2014; 349: g5205) mit einer erhöhten Rate von Demenzerkrankungen einher. Die Autoren halten die Assoziation für kausal.

Benzodiazepine werden in Kanada, wie in den meisten anderen entwickelten Ländern, häufig verordnet. Bei älteren Menschen sind Schlafstörungen die führende Indikation. Im kanadischen Staat Quebec erhielten fast 50 Prozent aller Senioren, die später an einer Demenz erkrankten, Benzodiazepine rezeptiert. Den meisten wurden sie auch noch nach dem „Ausbruch“ der Erkrankung verschrieben.

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Die Zahl der Demenzkranken steigt jährlich um 40.000

Deutsche Alzheimer Gesellschaft veröffentlicht neue Zahlen zur Häufigkeit von Demenzerkrankungen
23.06.2014

In Deutschland leben gegenwärtig 1,5 Millionen Demenzkranke. Zwei Drittel von ihnen haben bereits das 80. Lebensjahr vollendet, nur etwa 20.000 sind jünger als 65. Sofern kein Durchbruch in Prävention und Therapie gelingt, wird die Zahl der Erkrankten jedes Jahr um 40.000 zunehmen und bis 2050 auf etwa 3 Millionen steigen. Zwei Drittel aller Demenzkranken sind von der Alzheimer-Krankheit betroffen. Die starke Zunahme ist bedingt durch die steigende Lebenserwartung sowie die Zunahme der Zahl an älteren Menschen.

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